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Schwerpunkte

In unserer endokrinologischen Spezialpraxis wird ein breites Spektrum hormonell bedingter Verzögerungen, Störungen sowie Erkrankungen diagnostiziert und behandelt.

Es gibt sehr unterschiedliche Ursachen für Wachstumsstörungen, die einer differentialdiagnostischen Abklärung bedürfen, um den betroffenen Kindern und Jugendlichen helfen zu können.

Als Ursachen für Kleinwuchs kommen einerseits chronische Erkrankungen in Frage, andererseits sind häufig Hormonstörungen die Ursache. Hierzu zählen etwa der Mangel an Wachstumshormon, Pubertätsstörungen oder Erkrankungen der Schilddrüse oder Nebennieren. Aber nicht jeder Kleinwuchs bedeutet, das eine übergeordnete Erkrankung vorliegen muss. Häufig findet sich "nur" eine Entwicklungsverzögerung. Da dies eine Ausschlussdiagnose darstellt, ist immer eine Untersuchung mit einer Kontrolle der Wachstumsgeschwindigkeit notwendig.
Wichtig ist ebenfalls eine Untersuchung von Kindern, die zu klein und zu leicht für das Gestationsalter geborenen worden sind (SGA-Kinder) im Alter von 4 Jahren. Die Kinder, die nicht im Wachstum aufholen, profitieren sehr von einer Wachstumshormonbehandlung im Rahmen der SGA-Indikation.

Doch bitte beachten Sie: Kleinwuchs ist ein relativer Begriff und kann nur in Bezug auf Wachstumsperzentilen sowie im Hinblick auf dem rechnerischen Zielgrößenbereich festgestellt werden.

Bei Kindern, die für ihr Alter auffällig groß sind, sollte mit Hilfe eines Röntgenbildes der linken Hand überprüft werden, ob eine Entwicklungsbeschleunigung vorliegt, bzw. die prospektive Endlänge im errechneten Zielgrößenbereich liegt. Rechtzeitiges Erkennen von hormonellen Entwicklungsbeschleunigungen ist wichtig für eine gut akzeptierbare Endlänge als Erwachsene.
Bei großen Eltern, einem Hochwuchs mit familiärer Disposition, kann bei einer prospektiven Endlänge von über 203 cm bei Jungen bzw. von über 187 cm bei Mädchen ab einer erreichten Körperhöhe von 160-170 cm in einem endokrinologischen Beratungsgespräch über die Möglichkeit einer wachstumsbegrenzenden Hormontherapie informiert werden.

Hochwuchs kann jedoch auch im Zusammenhang mit genetischen Syndromen wie Klinefelter oder Marfan-Syndrom. In Kooperation mit den Fachärzten für Humangenetik des Medizinischen Versorgungszentrums Dr. Eberhard & Partner kann auch in diesen Fällen Diagnostik und Therapie aus einer Hand erfolgen.

Essstörungen können neben psychischen Ursachen auch Stoffwechselerkrankungen zugrunde liegen. Über verhaltens- und psychotherapeutische Ansätze hinaus kann eine endokrinologische Abklärung angeraten sein.

Der Anteil der übergewichtigen sowie adipösen Kinder und Jugendlichen wächst kontinuierlich. Immer mehr junge Menschen leiden mittlerweile an den Folgeerkrankung wie Diabetes mellitus Typ 2, hohem Blutdruck, Fettstoffwechselstörungen. Regelmäßig diagnostizieren wir schon bei Kindern ein metabolisches Syndrom.

Nur selten stellt eine hormonelle Erkrankung, zum Beispiel eine Schilddrüsenunterfunktion, die Ursache für das Übergewicht. Dennoch sollten alle übergewichtigen Kinder und Jugendliche nach übergeordneten Erkrankungen sowie bereits eingetretenen Folgeerkrankungen untersucht werden.

In Beratungsgesprächen wird aufgezeigt, wo die Ursachen für das Übergewicht zu suchen sind. Zusammen mit Eltern und Kindern arbeiten wir gemeinsam an Lösungsvorschlägen und deren nachhaltiger Umsetzung.

Bei Anzeichen von Hyperaktivität kann bereits durch den niedergelassenen Kinderarzt eine Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose) labormedizinisch abgeklärt werden. Ergeben sich bei den Untersuchungen Hinweise für Morbus Basedow, sollte das betroffene Kind/Jugendliche sofort dem Pädiatrischen Endokrinologen vorgestellt werden.

Oft wird die Schilddrüsenfunktion auch bei Adipositas überprüft, um eine Unterfunktion (Hypothyreose) als Ursache von Übergewicht auszuschließen. Die Inzidenz der Autoimmunthyreoiditen steigt kontinuierlich. Bei der J1 sollten auf jeden Fall neben den Schilddrüsenwerten auch die Schilddrüsenautoantikörper (TPO-AK) untersucht werden.

Die häufigste Nebennierenerkrankung ist das Adrenogenitale Syndrom (AGS). In einigen Bundesländern erfolgt ein Screening auf erhöhte 21-Hydroxylase-Werte. Es gibt aber immer wieder Kinder, die mit einem Late-Onset-AGS nicht direkt diagnostiziert werden. Diese fallen dann durch Entwicklungsbeschleunigung, prämature Pubarche, vermehrte Behaarung oder unregelmäßige Periodenblutungen auf.

Bei einer ungenügenden Cortisol-Produktion kann sich ein Morbus Addison entwickeln. Bei auffälliger Müdigkeit, Gewichtsverslust, braunwerden ohne Sonnenstrahlung sollte daran gedacht werden. Hingegen führt eine Überproduktion von Cortisol zu Übergewicht.

Hormonausfälle , Sehstörungen, große Wasserausscheidungen, Gesichtsfeldausfälle, starke wiederkehrende Kopfschmerzen, Entwicklungsverzögerungen, Kleinwuchs, Leistungsverschlechterung, Erbrechen können Hinweise auf eine Erkrankung im Bereich der Hypophyse sein. Hier müssen organische Unsachen ausgeschlossen werden.

Es werden verfrühte und verspätete Pubertätsentwicklungen unterschieden. Kommt es beispielsweise bei Mädchen vor dem 8. Geburtstag, bei Jungen vor dem 9. Geburtstag zur Ausbildung sekundärer Geschlechtsmerkmale sollte eine diagnostische Abklärung erfolgen.
Bleibt die Pubertät aus, sollte bei Mädchen etwa im Alter von 13 Jahren und bei Jungen im Alter von 14 Jahren eine weiterführende Diagnostik erfolgen, um die Ursache der Verzögerung zu klären und ggf. gegenzusteuern. Bei fehlender übergeordneter Erkrankung kann eine Pubertätsinduktion erwogen werden.

Fehlbildungen der inneren und äußeren Genitale können ebenfalls unterschiedliche Ursachen haben. Differentialdiagnostisch müssen eine genetische sowie eine endokrinologische Analytik erfolgen, um chromosomale Aberrationen von anatomischen, gonadalen und hormonell bedingten Fehlbildungen zu unterscheiden.

Zunehmend bekennen sich Jungen und Mädchen zum Leben in einem falschen Körper und möchten zum anderen Geschlecht wechseln. Nach Abklärung organischer Ursachen können wir rechtliche und medizinische Möglichkeiten in Beratungsgesprächen aufzeigen.

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44139 Dortmund
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