Influenza A und B IgA-Antikörper
Influenza A and B IgA antibodiesMaterial
Serum: 1 ml, EDTA-Plasma, Heparin-Plasma
Methode
EIA (Virion\Serion)
Antigenbeschichtung: konservierte Nukleo- und Matrixproteine von Influenza A oder B Viren.
Bewertungskriterium
Influenza A:
Alter < 4 Jahre:
negativ: <6 U/ml
grenzwertig: 6–9 U/ml
positiv: >9 U/ml
Alter > 4 Jahre:
negativ: <10 U/ml
grenzwertig: 10–15 U/ml
positiv: >15 U/ml
Influenza B:
Alter < 4 Jahre:
negativ: <4 U/ml
grenzwertig: 4–7 U/ml
positiv: >7 U/ml
Alter > 4 Jahre:
negativ: <10 U/ml
grenzwertig: 10–15 U/ml
positiv: >15 U/ml
Hinweis zur Befund-Interpretation:
In der labordiagnostischen Routine dient die PCR zum direkten Erregernachweis im frühen Stadium der Erkrankung. Der ELISA ist eine zuverlässige Methode für die Detektion spezifischer Antikörper. Durch die Verwendung von konservierten Nukleo-(NP) oder Matrixproteinen (M) werden Antikörper detektiert, die nur wenige Wochen bis Monate nach einer Infektion nachweisbar sind. Dies ermöglicht eine optimalere Differenzierung zwischen akuten und zurückliegenden Infektionen. Außerdem wird eine vom infektionsauslösenden Virustyp unabhängige Antikörperdetektion gewährleistet.
Während die maximale IgA Antikörperaktivität innerhalb der ersten 14 Tage nach Krankheitsbeginn erreicht wird, ist die IgG Konzentration nach vier bis sechs Wochen am höchsten. Nach einer akuten Infektion bleiben IgG Antikörper in vielen Fällen länger als ein Jahr detektierbar. IgA Antikörper persistieren bis zu einem Jahr.
Indikation
Nachweis von IgA-Antikörpern gegen Influenzaviren.
Die Influenza-Serologie ist für die Akutdiagnostik nicht geeignet!
Bei V.a. eine akute Infektion ist der Direktnachweis von Influenza-Viren mittels PCR aus einem Nasen-/Rachenabstrich in ca. 1 ml NaCl die Methode der Wahl. PCR ist entsprechend EBM-Kassenleistung der GKV; Ausnahmeziffer 32006.
Akkreditiert
ja